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Beschreibung

Das SALTO Projekt unter der Leitung des Deutschen Olympischen Sportbundes ist ein innovatives Projekt, welches zum Ziel hat, die Aus-, Fort- und Weiterbildung des organisierten Sports durch den gezielten Einsatz digitaler Medien zu verbessern. Aufgrund der verschiedenen Projektpartner mit ihren unterschiedlichen Teilprojekten erhält das Projekt eine große Komplexität.

Mit den folgenden Fragen und Antworten wollen wir Ihnen das Projekt näher vorstellen, damit auch Sie am Entwicklungsprozess von SALTO teilnehmen können.

ALLGEMEINE FRAGEN ZU SALTO

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Was ist SALTO?

SALTO ist ein großes Verbundprojekt unter der Leitung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Insgesamt besteht das Projekt aus sechs Teilprojekten. Das Projekt ist im Spätsommer 2012 gestartet und hat eine Laufzeit bis Juli 2015.

SALTO hat zum Ziel, die Qualität in der verbandlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung mit einem strategisch angelegten Einsatz digitaler Medien zu verbessern. Im Zentrum dabei steht die Einrichtung eines Web 2.0-basierten DOSB-Bildungsportals, auf dem neben digitalen Inhalten auch Informationen rund um das Thema Qualifizierung verfügbar gemacht werden.

Zweck des SALTO-Projektes ist es, durch die Realisierung der Teilprojekte einen didaktischen, technologischen und organisationalen Mehrwert zu erzeugen, der sich langfristig auf alle DOSB-Mitgliedsorganisationen übertragen kann. Durch das Zusammenwirken der einzelnen Projektergebnisse mit Bündelung beim DOSB-Bildungsportal soll eine nachhaltige Entwicklung im Einsatz digitaler Medien für die Qualifizierungsarbeit im organisierten Sport sichergestellt werden. Das Projekt zielt also im Kern auf die Weiterentwicklung von bildungsrelevanten Rahmenbedingungen und Infrastrukturen ebenso wie auf die Förderung von Lehrkompetenzen (Verfahren und Prozesse) ab, um die Qualität der Bildungsarbeit im gemeinwohlorientierten Sport zu erhöhen.

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Was bedeutet SALTO?

SALTO steht für Sport, Ausbildung, Lernen, Technologie, Organisation

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Wer sind die Partner bei SALTO?

Das SALTO-Projekt spiegelt die vielfältige, verbandliche Bildungsarbeit wider und macht den Querschnitts-Charakter der Bildungsarbeit im Sport deutlich. Aus diesem Grund finden sich im Projektverbund Akteure aus den unterschiedlichen Bereichen der Sportlandschaft. Neben dem Deutschen Olympischen Sportbund sind der Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Deutsche Turner-Bund, der Deutsche Tischtennis-Bund, das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft sowie die Zeppelin Universität Partner im Projekt.

Bei der Auswahl der Sportverbände wurde darauf geachtet, zum einen die verschiedenen Organisationstypen zu berücksichtigen, zum anderen jene Sportverbände auszuwählen, die besondere organisationale und fachliche Ressourcen mit Bezug zu digitalen Medien in das Projekt einbringen können. Die einzelnen Partner im Projekt sind:

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB): Der DOSB ist der Dachverband des gemeinwohlorientierten organisierten Sports. In ihm sind über 91.000 Sportvereine, 98 Sportverbände und damit ca. 27 Mio. Mitglieder organisiert. Als solcher hat er eine richtungsentscheidende und koordinierende Position inne. Neben der Leitungsfunktion im Projekt SALTO übernimmt der DOSB die Entwicklung des DOSB Bildungsportals.

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW): Der LSB-NRW bringt als größter deutscher Landessportbund vielfältige Erfahrungen zum E-Learning aus einer technischen, didaktischen und organisationalen Perspektive in das SALTO-Projekt ein. Er zeichnet sich insbesondere wegen seines Know-Hows für Fragen der Implementation von mediengestützten Lernszenarien aus und hat daher die Aufgabe, die interorganisationale und infrastrukturelle Lehrorganisation zu verbessern.

Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT): Das IAT ist die zentrale Forschungseinrichtung des deutschen Spitzensports mit großer Strahlkraft in den organisierten Sport hinein. Aufgrund dieser Nähe zu den Spitzenathlet(inn)en und Trainer(inne)n sowie den schon etablierten Fachinformationsdiensten übernimmt das IAT den Aufbau einer speziellen Berufs-Community.

Deutscher Tischtennis-Bund e.V. (DTTB): Der DTTB ist ein mittelgroßer Verband, der sich durch eine große Experimentierfreude in der Erstellung und Umsetzung von innovativen Blended Learning-Formaten (Wechsel zwischen Online- und Präsenzphasen) einen Namen gemacht hat.

Deutscher Turner-Bund e.V. (DTB): Als ein sehr großer Fachverband, der sowohl mehrere Sportarten beherbergt als auch für sportartübergreifende Ausbildungen verantwortlich ist, übernimmt der DTB die Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Erstellung neuen digitalen Fachcontents.

Zeppelin Universität Friedrichshafen (ZU), Lehrstuhl für Hochschuldidaktik: Die ZU nimmt in diesem Verbundprojekt eine Sonderstellung ein. Ihre Hauptaufgaben liegen einerseits in der Prozess- und Ergebnisevaluation der Teilprojekte. Andererseits berät die Professur alle Teilprojekte zum Qualitäts- und Wissensmanagement sowie bei mediendidaktischen Fragen.

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Was machen die einzelnen Teilprojekte?

Teilprojekt 1 (Bildungsportal) hat den Aufbau eines bundesweiten DOSB-Bildungsportals für den deutschen Sport zum Ziel. Digitale Inhalte und Informationen rund um das Thema Qualifizierung sollen dort verfügbar und transparent gemacht werden. Alle Ergebnisse der Teilprojekte fließen in die Erstellung des Bildungsportals ein.

Teilprojekt 2 (Lehrorganisation) hat die Entwicklung von Konzepten und Modellen zum Ziel, die den Ausbildungsträgern im organisierten Sport helfen, digitale Medien für die Qualifizierungsarbeit in ihrer Organisation einzubinden. 

Teilprojekt 3 (Virtuelle Berufs-Community) hat den Aufbau einer virtuellen Community zum Ziel, in der Trainer/innen des Spitzen- und Leistungssports Informationen und Wissen austauschen können. Mögliche Transfers der Community auf den Wettkampf- und Breitensport werden im Rahmen des Verbundprojektes mitentwickelt

Teilprojekt 4 (Blended Learning) beschäftigt sich mit der Erstellung und Umsetzung von Blended Learning-Formaten, didaktischen Konzepten und Schulungsmaßnahmen für Lehrreferent(inn)en.

Teilprojekt 5 (Fachcontent) erarbeitet innovative Verfahren zur Entwicklung, Ordnung und Nutzung von Ausbildungsinhalten für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien.

Teilprojekt 6 (Wissenschaftliche Begleitung) evaluiert das Projekt im Prozess und berät die Teilprojekte wissenschaftlich.

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Wie wird das Projekt finanziert?

Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Das Gesamtvolumen der dreijährigen Förderung für das Verbundprojekt beläuft sich auf 1,73 Millionen Euro. 

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Was sind die Ziele des Bildungsportals?

Das Ziel des DOSB-Bildungsportals ist es, eine Informations- und Austauschplattform im organisierten Sport rund um das Thema Qualifizierung und den Einsatz digitaler Medien in der Qualifizierungsarbeit anzubieten. Daneben sollen DOSB-Lizenzen über das Portal beantragt, ausgegeben und verlängert sowie perspektivisch ein komplettes Lizenz- und Qualifizierungsmanagementsystem bereitgestellt werden. Dadurch soll eine Zusammenarbeit in der Bildungsarbeit unter den Beteiligten geschaffen werden. Im Einzelnen soll das Bildungsportal ein „interaktives Schaufenster“ mit Informationen, Tipps, Beispielen und Erfahrungsberichten rund um Qualifizierung sowie mediengestützte Bildungsarbeit des DOSB liefern. Darüber hinaus soll das Bildungsportal Orientierungs- und Entscheidungshilfen zum Einsatz digitaler Medien in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (z.B. Blended-Learning, Implementation) bereitstellen. Weiterhin sollen Fachinhalte – insbesondere zu übergreifenden Themen – zentral vom DOSB und seinen Mitgliedsorganisationen bereitgestellt und eine bequeme Suche danach ermöglicht werden. Im Laufe der Entwicklung des Bildungsportals können auch weitere Umgebungen (z.B. bei Verbänden, Hochschulen etc.) und Informationssysteme (z.B. Daten-Repository des LSB NRW) angebunden werden und damit eine Suche in externen Systemen bieten. Im Bildungsportal werden Community-Elemente eingebunden, die einen Austausch unter den Bildungsverantwortlichen der Mitgliedsorganisationen des DOSB sowie ihrer regionalen Untergliederungen sowie in nachgeordneter Priorität unter Trainer(inne)n und Übungsleiter(inne)n ermöglichen. Das Bildungsportal wird demnach ein zentraler virtueller Kommunikationsort zum Thema Bildungsarbeit und Qualifizierung mit digitalen Medien im Sport und soll zum Erfahrungsaustausch unter den Beteiligten beitragen.

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Was wird das Bildungsportal nicht sein?

Das Bildungsportal wird keine Plattform sein, auf der der DOSB sowie seine Mitgliedsorganisationen alleine alle Inhalte bereitstellen, die die Nutzer/innen nur noch abrufen müssen. Vielmehr werden die Nutzer/innen gefragt sein, selbst aktiv zu werden, eigene Inhalte bereitzustellen und Erfahrungen untereinander auszutauschen. Weiterhin wird das Bildungsportal kein vollwertiges Learning Management System sein, das heißt es besteht nicht die Möglichkeit einzelne E-Learning Angebote der DOSB-Mitgliedsorganisationen in Form von Kursen zu organisieren und anzubieten. Darüber hinaus wird das Bildungsportal auch keine Plattform sein, welche die Frage der Einführung von E-Learning im Verband alleine löst. Vielmehr wird das Bildungsportal Informationen sowie eine Hilfestellung bei der Entscheidung und der Einführung digitaler Medien in der Qualifizierungsarbeit bieten. Das Bildungsportal wird nicht mit den bereits vorhandenen Angeboten der Portale der Mitgliedsorganisationen in Konkurrenz treten. Vielmehr soll mit dem Bildungsportal ein komplementäres und synergetisches Angebot geschaffen werden.

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Wer hat einen Nutzen von SALTO?

Im Zentrum von SALTO stehen die Bildungsverantwortlichen der DOSB-Mitgliedsorganisationen und ihrer regionalen Untergliederungen, d.h. die Bildungs- und Lehrreferenten. Aber auch die Trainer/innen, Übungsleiter/innen, Vereinsmanager/innen und Jugendleiter/innen sollen von den Entwicklungen des Bildungsportals (indirekt) profitieren: Die Bildungsverantwortlichen der Mitgliedsorganisationen nutzen die im Bildungsportal bereitgestellten Inhalte und Konzepte für ihre eigene Lehrarbeit und tragen sie dadurch an die Trainer/innen, Übungsleiter/innen, Vereinsmanager/innen und Jugendleiter/innen heran.

Insgesamt soll durch SALTO die Qualität der verbandlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung verbessert werden, weshalb alle einen Nutzen von SALTO haben. Der gezielte Einsatz digitaler Medien in Aus-, Fort- und Weiterbildung kann diese aufwerten, was die Qualität der Angebote in den Vereinen erhöhen soll.

Durch die Errichtung des Bildungsportals und dem damit verbundenen vereinfachten Lizenzmanagementsystem werden viele Arbeitsschritte der Bildungsverantwortlichen transparenter gestaltet und vereinfacht.

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Was bringt mir SALTO?

Mit SALTO sollen die DOSB-Mitgliedsorganisationen beim Aufbau von modernen medialen Bildungs- und Wissensmanagementinstrumenten in ihren Organisationen unterstützt werden. Das Gesamtziel dabei ist, die Qualität in der verbandlichen Aus- und Fortbildung zu verbessern. Im Teilprojekt des DOSB soll ein Bildungsportal entwickelt werden, dessen Ziel es ist, eine Informations- und Austauschplattform rund um den Einsatz digitaler Medien in der Qualifizierungsarbeit sowie ein modernes Lizenzmanagementsystem (LiMS) für den organisierten Sport bereitzustellen. Im Einzelnen soll das Bildungsportal ein „interaktives Schaufenster“ mit Informationen, Tipps, Beispielen und Erfahrungsberichten rund um Qualifizierung sowie mediengestützte Bildungsarbeit des DOSB liefern.

Im Bildungsportal sollen Fachinhalte – insbesondere zu übergreifenden Themen – zentral vom DOSB und den Mitgliedsorganisationen bereitgestellt und eine bequeme Suche danach ermöglicht werden. Im Laufe der Entwicklung des Bildungsportals können auch weitere Umgebungen (z.B. bei Verbänden, Hochschulen etc.) und Informationssysteme (LSB NRW Repository) angebunden werden und damit eine Suche in externen Systemen bieten.

Neben der Bereitstellung von qualifizierten Inhalten sollen auch neue Wege in den Ausbildungsformaten durch neue E-Learning Konzepte (z.B. Blended Learning Formate) geebnet werden. Das Bildungsportal bietet dafür Orientierungs- und Entscheidungshilfen zum Einsatz digitaler Medien in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (z.B. beim Blended-Learning oder Implementation).

Weiterhin sollen Community-Elemente eingebunden werden, die einen Austausch unter den Bildungsverantwortlichen der Mitgliedsorganisationen des DOSB sowie ihrer regionalen Untergliederungen und in nachgeordneter Priorität auch unter Trainern/-innen und Übungsleitern/-innen ermöglichen. Das Bildungsportal soll ein zentraler virtueller Kommunikationsort zum Thema Bildungsarbeit und Qualifizierung mit digitalen Medien im Sport werden und zum Erfahrungsaustausch unter den Beteiligten beitragen.

Daneben wird ein Lizenzmanagementsystem (LiMS) auf dem DOSB-Bildungsportal bereitgestellt, um die Vergabe von DOSB-Lizenzen dezentral und webbasiert verwalten zu können. Dadurch soll das Lizenzmanagement vereinfacht und transparent dargestellt werden. Das LiMS kann demnach zur Qualitätssicherung der Lizenzvergabe dienen.

Im Zusammenspiel mit den Bildungsverantwortlichen und Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Jugendleiter/innen entsteht so Schritt für Schritt eine neue Bildungspraxis, welche die Vorteile der digitalen Medien für Lehren und Lernen intelligent mit der Präsenzlehre bzw. dem Präsenztraining verbindet. Damit wird dem Bedürfnis vieler Trainer/innen, Übungsleiter/innen, Jugendleiter/innen und Vereinsmanager/innen nach Qualität und Flexibilität in einer modernen Lebens- und Arbeitswelt Rechnung getragen. Das Bildungsportal soll künftig Wege in der Aus- und Fortbildung öffnen, die es ermöglichen, neue Zielgruppen durch die flexiblere Zeiteinteilung zu generieren.

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Wie kann ich mich bei SALTO einbringen? Warum sollte ich das tun?

Für das Gelingen von SALTO sind die Projektpartner auf externe Mithilfe aus den Mitgliedsorganisationen angewiesen. Ziel des Projektes ist es, ein Bildungsportal mit Inhalten und Services rund um das Thema verbandliche Aus-, Fort- und Weiterbildung aufzubauen (siehe „Was ist SALTO?“), welches schwerpunktmäßig von den Bildungs- und Lehrreferent(inn)en der DOSB-Mitgliedsorganisationen und ihrer regionalen Untergliederungen, aber auch von den freiwillig Engagierten in den Vereinen genutzt werden sollen. Damit das Bildungsportal auch nachhaltig ist, ist es aus Sicht der Projektverantwortlichen unabdingbar, Bedürfnisse für ein solches Bildungsportal von der späteren Nutzergruppe abzufragen. Aus diesem Grund wurden Fragebögen zum IST- und SOLL-Zustand in Bezug auf den Einsatz digitaler Medien sowie Wünsche zum Bildungsportal eingesetzt. Sowohl die Trainer/innen, Übungsleiter/innen und Jugendleiter/innen als auch die Bildungs- Lehrreferent(inn)en erhielten einen auf sie zugeschnittenen Fragebogen. Die Ergebnisse dieser Befragungen dienen dazu, das Bildungsportal mit seinen Funktionen und Inhalten auszugestalten.

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Was sind Pluspartner?

Als Pluspartner werden alle Mitgliedsorganisationen des DOSB (inklusive deren regionale Untergliederungen) und Institutionen innerhalb sowie außerhalb des organisierten Sports bezeichnet, die am SALTO-Projekt partizipieren und sich regelmäßig im abgesteckten Rahmen in einzelne Teilprojekte und/oder das Gesamtprojekt einbringen. Somit umfasst die Bezeichnung Pluspartnerschaft sowohl Partner, die bereits in den Anträgen der Teilprojekte benannt wurden (z. B. regionale Untergliederungen) als auch Partner, die während der Projektlaufzeit von SALTO hinzukommen (z. B. andere Mitgliedsorganisationen oder regionale Untergliederungen anderer Spitzenverbände). Ein Pluspartner muss zwingend zur Verbreitung des SALTO-Gedankens und damit zum Transfer von SALTO-Ergebnissen beitragen.

Das frühe Einbinden von Pluspartnern wird im Hinblick auf die Dissemination und den Transfer als förderlich bewertet. Dies betrifft zum einen die Dissemination unter den Mitgliedsorganisationen des DOSB sowie deren regionalen Untergliederungen und zum anderen Transfer in andere Organisationsformen und Berufskontexte (z. B. Polizei, DRK und andere zivilgesellschaftliche Organisationen).

Bei Fragen zu einer Pluspartnerschaft wenden Sie sich bitte an den Projektleiter Markus Stroß, Tel. 069/ 67 00 289, E-Mail stross@dosb.de

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Worin unterscheidet sich SALTO von anderen Projekten im organisierten Sport?

Erstmals wird im organisierten Sport ein Großprojekt zum Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien durchgeführt. Aufgrund der verschiedenen Projektpartner mit ihren unterschiedlichen Teilprojekten erhält das Projekt eine große Komplexität. Jeder Partner ist für die Erstellung seiner Ergebnisse verantwortlich, und kann und soll diese Ergebnisse in der eigenen Organisation nutzen. Der Verbundantrag ist dabei so angelegt, dass die Partner die Entwicklung ihrer Teilergebnisse an einem gemeinsamen Gesamtziel ausrichten: dem DOSB-Bildungsportal. Das heißt, am Ende der Projektlaufzeit soll ein Bildungsportal mit einer Vielzahl von Diensten und Services rund um die Qualifizierung in der verbandlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung stehen. Die Koordination aller Teilprojekte obliegt dem DOSB. In seiner Rolle als Dachverband wirkt der DOSB darauf hin, Standards für die vielfältige Bildungsarbeit im organisierten Sport zu entwickeln und durchzusetzen, eine kontinuierliche Qualitätssicherung und –entwicklung zu erreichen und dabei auch notwendige Innovationen anzustoßen. Durch die Mischung aus sechs eigenverantwortlichen Projekten, welche aber gemeinsam ein Gesamtziel verfolgen, erhoffen sich die Projektverantwortlichen maximale Transfer- und Disseminationseffekte.

Innerhalb des Projektes arbeiten der Wettkampf- und der Leistungssport gemeinsam an einem erklärten Ziel: die Entwicklung und der Aufbau der virtuellen Berufs-Community soll so realisiert werden, dass mögliche Transfereffekte und –ergebnisse für den Bereich des Wettkampfsports genutzt werden können.

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Wer ist für das Projekt verantwortlich?

Die Projektleitung von SALTO liegt beim Deutschen Olympischen Sportbund. Dieser koordiniert die Teilprojekte. Alle Teilprojekte rufen eigenständig die Fördermittel ab und müssen eigenverantwortlich den Förderer (BMBF) über den Projektverlauf unterrichten. Der DOSB ist außerdem verantwortlich für die Berichterstattung über das Verbundprojekt. 

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Was ist dem Projekt SALTO besonders wichtig?

Um die Nachhaltigkeit von SALTO zu sichern, ist es innerhalb des Projektes selbsterklärtes Ziel, die Mitgliedsorganisationen des DOSB so früh wie möglich in den Entstehungs- und Entwicklungsprozess vom Bildungsportal einzubinden. Dadurch kam die Idee eines Verbundprojektes: Bei der Auswahl der Teilprojektpartner wurde darauf geachtet, die Vielfalt der Organisationstypen, die sich unter dem Dach des DOSB befinden, abzubilden. Außerdem wurden jene Sportverbände ausgewählt, die besondere organisationale und fachliche Ressourcen mit Bezug zu digitalen Medien in das Projekt einbringen können.

Beim Fachforum Bildung 2013 in Frankfurt am Main wurde allen Bildungsverantwortlichen der DOSB-Mitgliedsorganisationen das SALTO-Projekt erstmals vorgestellt und mit ihnen diskutiert, um sie so früh wie möglich über das Projekt zu informieren und in die weiteren Entwicklungsschritte einzubinden. Im Anschluss daran wurden aus den eingebrachten Anregungen Fragebögen erstellt, welche an die unterschiedlichen Zielgruppen verschickt wurden, die eine IST-/SOLL-Analyse des Bestehenden und des Gewünschten möglich machen. Durch mögliche Pluspartnerschaften werden die Verbände angehalten, sich in dem Projekt einzubringen und mitzuwirken.

Das DOSB Bildungsportal wird Schritt für Schritt aufgebaut und angepasst. Insgesamt sind für die Entwicklung des Bildungsportals fünf Ausbaustufen vorgesehen. Innerhalb der einzelnen Stufen werden die zukünftigen Nutzer/innen in die Erprobungsphase eingebunden.